Schimmelgen identifiziert

Palominoschimmelfohlen In diesem Fall wechselt die Farbe "schlagartig". Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie erkennen, daß das Fohlen fast weiß ist unter der Geburtsfarbe. Manche Schimmel ergrauen erst viel später. Die Fellfarbe bleibt jahrelang erhalten und wird durch immer mehr weiße Stichelhaare langsam ersetzt.


Forscher entschlüsseln den Erbgutabschnitt, der für die weiße Fellfarbe verantwortlich ist!

Schwedische Forscher, die Wissenschaftler um Leif Andersson von der Universität von Uppsala, haben die Genmutation identifiziert, die für das Entstehen der weißen Fellfarbe bei Schimmeln verantwortlich ist. Die "Greying with age" (Ergrauen mit dem Alter) genannte Mutation beeinflusst insgesamt vier Gene, die mit den Pigmentzellen, den sogenannten Melanozyten, zu tun haben. Die Mutation ist bei allen echten Schimmeln gleich. Das deutet darauf hin, dass diese Pferde alle auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen.
Bei 75 Prozent aller Pferde über 15 Jahren löst die Mutation neben dem Verlust der Fellfarbe auch die Entwicklung gutartiger Hauttumoren aus. Diese sogenannten Melanome können sich teilweise zu bösartigen Tumoren weiterentwickeln. Bei der Genveränderung handelt es sich um eine sogenannte regulatorische Mutation. Anders als Mutationen, die zu der Veränderung der Struktur eines Genprodukts – zumeist eines Proteins – führen, verändert diese Mutation lediglich die Rate, mit der bestimmte Proteine hergestellt werden.
Schimmel faszinierten die Menschen bereits vor Tausenden von Jahren, was die Verbreitung begünstigte.
Quelle: 21.07.2008 - Biologie/ddp/wissenschaft.de – Uwe Thomanek

Interessant wäre zu klären, wie es möglich ist, daß die Melanozyten (Pigmentzellen) bei Pferden, anders als bei Menschen, in manchen Fällen offensichtlich nicht auf Dauer ihre Produktion einstellen. Wie wäre es sonst zu erklären, daß Fliegenschimmel erst vollständig weiß sind und dann mit jedem Fellwechsel wieder mehr dunkle Haare bekommen!?
Anmerkung der Redaktion
24. August 2008
Eine Seite im Netz, die sich mit der Farbvererbung von Pferden auseinander setzt: www.farbvererbung.de

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Gesundheitscheck für Hengste

Auf der letzten Versammlung der ICCPS im März 2008 wurde beschlossen, daß es zukünftig einen einheitlichen Gesundheitscheck für Hengste geben soll. Unabhängig von der eigentlichen Körung müssen Hengste nun durch einen Tierarzt untersucht werden, der ein standartisiertes Formular ausfüllt, auf dem die Ergebnisse der Untersuchung festgehalten werden. Dadurch möchte man erreichen, daß genetisch relevante Mängel rechtzeitig erkannt werden. So soll z.B. dokumentiert werden, ob eine Fehstellung der Zähne vorliegt oder der Hengst an Sommerekzem leidet. Sie können sich das Formular hier als pdf runterladen: iccps2008veterinarystallionassessment.doc [52 KB] Wann der Gesundheitscheck verbindlich eingeführt wird erfahren Sie hier oder bei den Zuchtverbänden.

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Connemara Pony Breeding Resources

click on picture to enter! Welcome to the CPBS database.

Suchen Sie nach Daten und Abstammung eines bestimmten Ponys
Suchen Sie nach Angaben über Nachkommen eines bestimmten Ponys
Suchen Sie nach Angaben zu Ponys eines bestimmten Züchters
Kalkulieren Sie den Koeffizienten des Linienzucht- (bzw. Inzucht-) Faktors nach der Wright Methode
Die CPBS in Irland hat hierfür nun eine eigene Seite ins Netz gestellt: www.connemara-pony.com

Wir empfehlen als Browser den Internetexplorer zu verwenden (Firefox funktioniert nicht)!

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Pedigrees im Internet

Für alle, die mehr über die Abstammung ihrer Ponys wissen wollen: Auf der Seite www.allbreedpedigree.com kann man über den Pferdenamen nach der Abstammung suchen. Der Service ist gebührenfrei für die Abstammungssuche, wenn man Bilder oder mehr Details haben möchte, muss man sich anmelden!

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DNA-Überprüfung

Für den AGP-Newsletter der FN vom Oktober 2005 über die Inhalte des Meetings bitte hier [27 KB] klicken.
Gemäß ZVO ist für Connemarafohlen ab 2005 eine Abstammungsüberprüfung per DNA Pflicht!

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BEC-Test

Einige wissen es natürlich: es ist möglich, Connemaras auf das aufhellende Gen zu testen, das für BEC-Fohlen verantwortlich ist, wenn es von beiden Elterntieren kommt.
Bei Schimmeln beispielsweise ist die Geburtsfarbe ja häufig nicht bekannt und so weiß man auch nicht, ob dieses Tier eventuell das aufhellende Gen in sich trägt und somit an die Nachkommen weitergeben kann. Auch vermeintliche Braune oder Rappen stellten sich schon als eigentliche Falben heraus - als plötzlich ein BEC-Fohlen geboren wurde.
Wer dieses Risiko in der Zucht ausschließen möchte, kann per Blutanalyse sein Pony testen lassen. Möglich war dies bisher nur in Frankreich für ca. 30,-€ bei:
Labogena Domaine de Vilvert
78352 Jouy en Josas Cedex
France
Tel.: 01 34 65 21 -38 / -39
Fax: 01 34 65 21 51
eMail: labogena@jouy.inra.fr

Inzwischen gibt es auch bei uns Labore, die die Untersuchungen zu einem Preis von ca. 20,- - 30,-€ anbieten.
Welche Art von Material Sie dazu einsenden müssen, erfahren sie jeweis dort.
www.certagen.de/cream_de.html
www.genecontrol.de/main.html Der Link nach Grub. Hierher wird auch von einigen Verbänden das Material zur Abstammungsüberprüfung geschickt. Man kann bei der Gelegenheit gleich den Farbtest mit beauftragen!

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Waisenfohlen/Ammenstuten


Zentrale Anlaufstelle für Waisenfohlen und Ammenstuten. Hier findet sich ein Forum für die schnelle Vermittlung von Waisenfohlen und Ammenstuten, Kontaktadressen und Tipps für die erste Hilfe. Einfach auf die Grafik rechts klicken, und Sie werden weiter geleitet.

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Prefixregistrierung bei der FN

Registrierung eines Zuchtstättennamens Prefix/Suffix für Ponys und Kleinpferde
Als Prefix wird ein dem Pferdenamen vorangestelltes, als Suffix ein dem Pferdenamen nachgestelltes Wort mit höchstens 20 und mindestens drei Buchstaben bezeichnet. Es soll eine auf die Zuchtstätte oder den Züchter bezugnehmende Bedeutung haben. Initialen und Apostrophe werden vom Central Prefix Register abgelehnt. Der Zuchtstättenname darf nur aus einem Wort bestehen! Ausnahme beim Suffix: Vorangestellte Worte wie z.B. "von der....." etc. sind genehmigt. Der Zusatz "of" wird von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) abgelehnt. Das Prefix/Suffix wird zuchtseitig bei allen Ponys und Kleinpferden des Züchters, bei denen er in der Zuchtbescheinigung als Züchter aufgeführt ist, als Bestandteil des Pferdenamens mit ausgewiesen. Das über die Deutsche Reiterliche Vereinigung beim Central Prefix Register (CPR) registrierte Prefix/Suffix ist bei der Turnierpferdeeintragung von der FN-Gebührenordnung für Werbenamen und Namenszusätze freigestellt.
Achtung: Dies gilt nur für Ponys und Kleinpferde, die vom Prefix-/Suffix-Eigentümer selbst gezogenen wurden. Der Prefix- bzw. Suffix-Eigentümer und der Züchter in der Zuchtbescheinigung müssen namentlich übereinstimmen.
Eintragungsgebühr:
• Grundgebühr: 65,-- € • plus Personengebühr 10,-- € je weitere registrierte Person je Prefix/Suffix • plus Porto und MwSt.
Beispiel: Züchten z.B. zwei Personen gemeinsam mit einem Prefix/Suffix, sind 75,-- € plus Porto und MwSt. zu zahlen.
Wird ein Prefix bzw. Suffix nachträglich erweitert/geändert bzw. soll von einer weiteren Person mitbenutzt werden oder scheidet ein Mitbenutzer aus, wird eine Änderungsgebühr in Höhe von 30 € plus MwSt. und Porto für die Änderung und Neuausstellung der Eintragungsurkunde fällig. Diese Regelung gilt laut Zuchtverbandsordnung (ZVO) ausschließlich für Ponys und Kleinpferde der Rassen:
• Connemara Pony
• Dartmoor Pony • Deutsches Reitpony • Exmoor Pony • Fell Pony • Fjordpferd • Haflinger • Highland Pony • Islandpferd
• New Forest Pony • Shetland Pony (alle Typen) • Welsh Pony (alle Sektionen)
Quelle: http://www.pferd-aktuell.de/Doc-..16585/doc.htm Stand: 17. Februar 2008

Hier gibt es ein pdf des Antrags auf ein Prefix/Suffix bei der FN [65 KB] zum Download.